Idee

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Foto: tamtam Fotografie, Melanie Reuß

Seit einigen Jahren hat mich das „Vulkanvirus“ erneut infiziert. Kombiniert mit meinen anderen Hobbies Reisen und Fotografie ist es eine für mich perfekte Symbiose.

Vulkane faszinieren mich seit meiner Kindheit. Begonnen hat alles irgendwann Ende der 1970erJahre mit der Was-ist-Was Reihe aus dem Tessloff Verlag („Unsere Erde“ und später „Vulkane“). Ich war fasziniert von den inneren Kräften unseres Planeten.

Die Berichte in Büchern und Zeitschriften zum Ausbruch des Krakatau 1883 als erstes weltumspannendes Medienereignis und damit auch sehr gut dokumentierter Vulkanausbruch und dessen Folgen fesselten mich damals als Kind wie heute.

Gesteigert wurde die Neugier damals durch den Ausbruch des Mount St. Helens in den USA am 18. Mai 1980. Ich war als Neunjähriger fasziniert von den Urgewalten des Ausbruchs und den Auswirkungen auf Mensch und Natur. Dabei rutschte die gesamte nördliche Flanke hangabwärts. Ein Gebiet von etwa 500 Quadratkilometern war direkt betroffen.

Ebenso hat sich mir der Ausbruch des Pinatubo 1991 auf den Philippinen im Gedächtnis eingebrannt. Nach 500 Jahren ohne Aktivität brach er aus. Es war einer der stärksten Eruptionen des 20. Jahrhunderts. Die Eruptionswolke stieg 40 km (!) in die Höhe. Er stieß Unmengen an Schwefeldioxid aus, so dass die Durchschnittstemperatur der Erde im Jahr nach dem Ausbruch um 0,5 Grad sank.

Im Sommer 2014 erfüllte ich mir einen Kindheitstraum und reiste zum Krakatau. Wir kamen damals leider nur bis zum ältesten Krater und mussten umkehren, die Küstenwache pfiff uns damals zurück. Die Küstenwache argumentierte es wäre zu gefährlich nach dem Ausbruch im März 2014. Nachts im Zelt am Strand des Krakatau spürte man das Grummeln des Vulkans. Naturgewalt und Erlebnis pur!

Warum veröffentliche ich nun eine eigene Webseite? Vulkanseiten gibt es einige sehr gute, z.B. vulkane.net oder volcanodiscovery.com. Wissenschaftlich und inhaltlich bieten diese natürlich mehr fundierte Berichte zum Thema Vulkanismus. Ich kann diese Seiten wärmstens empfehlen. Mir geht es nicht darum, da mitzuhalten. Meine Idee ist es, Dich virtuell mitzunehmen auf meine Reisen, Neugierde für das Thema Vulkanismus zu wecken und hier und da vielleicht etwas Nützliches für Deine Reiseplanung mitzugeben.

Am Kraterrand des seit 1933 daueraktiven Vulkans Dukono.

Nach einer spektakulären Vulkantour 2016 in den nördlichen Landesteilen von Indonesien beschloss ich, ein privates Projekt zu starten: „Ring of Fire“. Ziel ist es, in den nächsten Jahren die wichtigsten Vulkane des „Ring of Fire“, also des pazifischen Feuerrings, zu bereisen und zu fotografieren.

Ich werde im Sommer 2017 nochmals die Vulkane Javas und den Rinjani auf Lombok erforschen, im Herbst 2017 werde ich auf zwei weiteren Expeditionen die Vulkane Vanuatus und Papua Neuguinea erkunden und hier auf dieser Seite berichten. Weitere Ziele sind in Planung…

Unter Projekte kannst Du den aktuellen Stand meiner besuchten Vulkane informieren, im Blog kannst Du virtuell an meinen Reisen teilnehmen.

Respekt, Demut und Ehrfurcht vor den Naturgewalten sind Voraussetzung für solche Touren. Es bestehen immer Risiken, Vulkane sind unberechenbar. Vor den Aufstiegen ist die Einholung von Informationen an den Observatorien oder anderen Stellen auf jeden Fall Pflicht.

Es geht mir persönlich darum, meine Leidenschaft für Vulkane zu teilen – Bilder von Zerstörung, Naturgewalten aber auch unglaublich schönen und fruchtbaren Landschaften rund um die Vulkane. Wir leben auf einem wunderschönen Planeten!

Ich freue mich über Kritik und Feedback!

Bei Interesse an Vorträgen, Beiträgen oder Bildern bitte das Kontaktformular nutzen.

Ergänzend noch der Hinweis: dies ist mein Hobby, ich bin kein Wissenschaftler, insofern bitte vorab um Entschuldigung, wenn ich evtl. nicht zutreffende Informationen veröffentliche.

Ich betreibe diese Webseite privat und habe keine Sponsoren.

Viel Spaß!

Thomas

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